„Loving“ -Rezension-

Autor:      Katrin Bongard

Seiten:     296

ISBN:        978-3841503480

Preis:        9,99€

Bildquelle

 

Inhalt:

Die Bloggerin Ella hat mit der Liebe nicht viel am Hut. Bis sie bei einem Deutschprojekt zum Buch „Stolz und Vorurteil“ Luca, den beliebtesten Jungen der Schule, als Arbeitspartner  aufs Auge gedrückt bekommt. So langsam beginnt ihre „Anti-Liebes-Mauer“ zu bröckeln. Doch ist Luca wirklich der richtige für sie?…

Meine Meinung:

Vorab gesagt „Loving“ war eine etwas seichtere Lektüre und daher schnell verputzt.

Die beiden Hauptfiguren, Ella und Luca, sind relativ vielschichtig. So entwickelt sich die eher verklemmte Buchbloggerin (schon mal positiv) mit zunehmendem Rang auf der Beliebheitsskala zu einem hübschen Mädchen, was keine Scheu mehr vor großen Partys hat. Und der „Schulcasanova“ Luca zeigt mit zunehmender Nähe zu Ella, auch seine schüchterne und intelligente Seite. Bei den anderen Figuren im Buch hat mir Tiefe leider etwas gefehlt. Denn schon Ellas beste Freunde Zoe, oder Melanie, die Ex-Freundin von Luca, die bei Ella zwischen Freundin und Feindin schwankt, sind sehr einschichtig.

Nichtsdestotrotz kann man sich am Anfang sehr gut in das Buch einfinden und schließt Ella sofort ins Herz. (Wozu die Tatsache, das sie Buchbloggerin ist und joggt, bei mir sehr dazu bei trägt). Mir gefällt an ihr, das sie am Anfang kein Drama um ihre Situation als als „Nerd“ macht und auch später, als sie beliebter ist, keine anderen Schüler ausgrenzen möchte.

Sobald Ella also ihr aussehen verändert und die erste Party besucht, beginnen auch die Jungs sich für sie zu interessieren. In Deutsch wird sie dann auch noch mit dem beliebten Luca in eine Arbeitsgruppe gelost und es ist um sie geschehen: Sie hat sich verliebt. Ausgerechnet in Luca der sogar eine Freundin hat. Für sie ist damit das Chaos vorprogramiert.

Die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Luca und Ella ist etwas klischeehaft  und weist einige Parallelen zu Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ auf, was wiederum sehr gelungen ist, da es das Deutschprojekt der beiden ist. Was mich gewundert hat, ist , das sehr schnell eine gewisse Nähe zwischen Luca und Ella entstand und Ella ihn trotz seines Rufes gleich an sich ranließ. Denn Ella begann sich sehr schnell zu einem doch gar nicht so schüchternen Mädchen zu entwickeln.

Alles in allem fand ich das Buch doch sehr gelungen, denn der Schreibstil war flüssig und, was mir besonders gefiel, die einzelnen Szenen zogen sich nie in die Länge, sodass man erstmal das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. In „Loving“ wurde gezeigt, das sich auch aus eher verschlossenen Personen beliebte Schüler entwickeln können.

Fazit: 4 Sterne

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